Ob bei einem Unternehmensverkauf, einer Investorenrunde oder einer Fusion: Die Due-Diligence-Phase bringt selbst erfahrene Gründer:innen und CFOs ins Schwitzen. Vor allem, wenn die Finanzdaten noch manuell in Excel aufbereitet werden müssen. Fyvel schafft hier Abhilfe, mit strukturierter Datenaufbereitung direkt aus der Buchhaltung.
1. Warum Due-Diligence-Vorbereitung für viele Unternehmen zur Herausforderung wird
Wer schon einmal mitten in einer Due Diligence stand, kennt das Szenario: Wo genau sind eigentlich diese 50 Tsd. Euro Marketingkosten verbucht? Entsprechen die Zahlen in der Summen- und Saldenliste wirklich der operativen Realität? Und wie lassen sich Einmaleffekte sauber herausfiltern?
Laut Bain & Company scheitern über 60 % der M&A-Deals an mangelhafter Due Diligence, auch, weil die Finanzdaten nicht strukturiert und nachvollziehbar aufbereitet sind. (Link zur Quelle)
Hinzu kommt: In Due-Diligence-Prozessen wird fast immer eine andere Reporting-Struktur verlangt als jene, die die klassische BWA hergibt, detaillierter, mit eigenerDeckungsbeitragslogik und oft zusätzlichen Auswertungen, etwa umPaid Social Ads separat aus den Marketingkosten auszuweisen.
Diese Anforderungen sind nicht trivial, besonders für kleine und mittlere Unternehmen, die keine eigene Finanzabteilung besitzen. Die Aufbereitung der Daten ist oft:
- zeitaufwendig und fehleranfällig
- voller manueller Zwischenschritte in Excel
- schwer nachvollziehbar für Dritte (z. B. Investor:innen oder Käufer:innen)
- instabil, sobald sich Buchhaltungsdaten ändern , etwa wenn der Steuerberater bereits reklassifizierte Buchungen nachträglich umbucht,
- kompliziert, wenn Reklassifikationen und Adjustments kombiniert werden müssen, da man zuerst nachvollziehen muss, was bereits umgebucht wurde, bevor man Anpassungen vornimmt.
2. Klassischer Weg vs. moderner Workflow mit Fyvel
Der klassische Weg: manuelles Daten-Chaos
In den meisten Fällen werden Summen- und Saldenlisten (SuSa) über den Steuerberater angefordert. Auf dieser Basis versucht man, relevante Positionen manuell zu reklassifizieren, also Buchungen in eine alternative, aussagekräftigere Struktur zu überführen (z. B. Marketingausgaben nach Kanälen trennen oder Personalkosten nachträglich in Kostenstellen gesondert ausweisen).
Doch jede Korrektur ist ein eigener Excel-Tab, jede Änderung ein potenzieller Fehler. Dokumentation? Fehlanzeige.
Der moderne Weg: datengetriebene Klarheit mit Fyvel
Mit Fyvel funktioniert die Vorbereitung völlig anders. Die Rohdaten aus der Buchhaltung (z. B. DATEV) werden einfach per Drag & Drop hochgeladen. Fyvel übernimmt das gesamte „Heavy Lifting“ der Datenstrukturierung und ermöglicht anschließend:
- transparente Reklassifikationen, die jederzeit nachvollziehbar bleiben,
- automatische Aktualisierung aller Reports, sobald sich Buchungsdaten ändern, etwa wenn eine Buchung entfällt, wird die zugehörige Reklassifizierung automatisch nicht mehr berücksichtigt,
- robuste Datenlogik statt Excel-Chaos, Änderungen lassen sich fehlerfrei einbinden, ohne dass händisch nachgearbeitet werden muss.
Das Ergebnis: Die Datenbasis für die Due Diligence bleibt jederzeit konsistent, prüfbar und nachvollziehbar.
3. Typische Use Cases für Fyvel in M&A- und Financing-Runden
- Reklassifikationen , z. B. Aufteilung von Marketingkosten in Branding, Performance und Events.
- Normalisierungen (Adjustments) , Bereinigung um Sondereffekte wie Fördergelder oder Rückstellungen.
- Brückentabellen zwischen HGB und Managementdarstellung , für Vergleichbarkeit zwischen Steuerbilanz und betrieblicher Sicht.
- Konsistente Reportstruktur , alle Kennzahlen basieren auf denselben Quelldaten.
So entsteht ein Reporting-Set, das sowohl Steuerberater:innen als auch potenzielle Investor:innen ohne Rückfragen nachvollziehen können.
4. Der größte Vorteil: Zeit und Vertrauen gewinnen
Während klassische Due-Diligence-Vorbereitungen oft Monate dauern, können Fyvel-Nutzer innerhalb weniger Stunden bis Tage klar strukturierte Daten und Outputs bereitstellen. Das schafft nicht nur Effizienz, sondern auch Vertrauen bei Investoren und Käufer, denn jede Zahl ist nachvollziehbar dokumentiert.
Laut einer Studie unter 700 Venture-Capital-Firmen dauert ein typischer Deal 83 Tage, wobei allein 118 Stunden auf die Due Diligence entfallen. Wer hier mit strukturierten, sofort abrufbaren Daten punktet, verkürzt den Prozess erheblich. (Link zur Quelle)
Mit Fyvel wird aus einer reaktiven, fehleranfälligen Prozesskette ein proaktiver, datengetriebener Workflow, bei dem das Unternehmen jederzeit „Due-Diligence-ready“ ist.
5. Fazit: Kontrollierte Zahlen, souveräner Auftritt
Gerade für kleinere Unternehmen ohne eigene Finanzabteilung kann die Due-Diligence-Vorbereitung zur Belastungsprobe werden. Fyvel nimmt diesen Druck heraus, indem es komplexe Buchhaltungsdaten in strukturierte, nachvollziehbare und reporting-fähige Kennzahlen verwandelt.
Wer seine Finanzdaten mit Fyvel aufbereitet, schafft nicht nur Ordnung im Zahlenwerk, sondern präsentiert sich bei M&A-Verhandlungen oder Finanzierungsrunden als professioneller, gut